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Nokia kann in ihrer Laufbahn auf eine unglaubliche Fülle verschiedenster Handys und Smartphones zurückblicken. Mit dem Nokia N900 feierte man dennoch eine Premiere, denn es stellt das erste Modell der Finnen dar, das mit Maemo, einer Abwandlung des Linux Betriebssystems, auf den Markt gekommen ist.
Die Ausstattung liest sich komplett: Touchscreen, WLAN Unterstützung, UMTS samt HSDPA mit einer theoretischen Downloadgeschwindigkeit von bis zu 10 Mbit/s und eine ausziehbare QWERTZ-Tastatur für ein schnelleres Tippen von SMS und E-Mail. Damit richtet man sich an die eher businessorientierten Geschäftskunden, die wahrscheinlich auch regen Gebrauch von der umfangreichen Kontaktdatenbank und dem eingebauten Kalender machen werden. Per Bluetooth lässt sich der Kontakt zu anderen Smartphones oder das Hören von Musik über drahtlose Kopfhörer realisieren.
Auch der interne Speicher fällt mit 32 GB erstaunlich groß aus und lässt sich per microSD-Karte um weitere 16 GB erweitern. Diesen Platz kann man beispielsweise für die Aufnahme von Videos und Bildern durch die 5-Megapixel Kamera nutzen. Bewegte Bilder werden in einer Wide-VGA Auflösung von 800 * 480 Pixeln gespeichert.
Ähnlich wie bei Apples iPhone werden die meisten Aufgaben beim N900 durch einen Fingerdruck oder ein kurzes Wischen über das Display erledigt. Im Gegensatz zur Konkurrenz beherrscht das N900 außerdem die Fähigkeit des Multitaskings, sodass mehrere Applikationen gleichzeitig ausgeführt werden können. Chatten und gleichzeitiges Abfragen der E-Mails, während man im Hintergrund Musik laufen lässt, ist somit kein Problem. Außerdem wechselt das Smartphone sofort in ein bekanntes WLAN-Netz, sollte dieses in der näheren Umgebung gefunden werden. Das spart Kosten und erhöht die Geschwindigkeit.
Für die Darstellung von dynamischen Inhalten im Internet, wie beispielsweise Videostreams oder Social-Networking Webseiten, ist Adobe Flash und AJAX vorinstalliert. Damit kommt das N900 mit seinem Linux Betriebssystem einem normalen PC erstaunlich nahe.
Bislang ist das Smartphone nur über relativ teure Verträge kostengünstig zu erwerben. Für ein vertragsloses N900 muss hingegen mit einem Preis von etwa 500 € gerechnet werden.
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