 |
Seite 1 von 1
|
| Autor |
Nachricht |
Sabrina
Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 940
|
 Siemens-Razzia: Verdacht der Veruntreuung im Festnetzbereich
Zitat:
Siemens-Razzia: Verdacht der Veruntreuung im Festnetzbereich
Siemens hat sich am Abend zu der Razzia im Zusammenhang mit Untreuevorwürfen gegen Angestellte des Elektronikkonzerns geäußert. Im Visier der Ermittler stehen demnach sechs ehemalige und noch aktive Mitarbeiter. Es bestehe der Verdacht der Veruntreuung in einer noch nicht geklärten Anzahl von Einzelfällen im Festnetzgeschäft, teilte die Siemens AG in München mit. Nach derzeitigem Stand handele es sich um einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag, der veruntreut worden sein soll. Die Siemens AG habe ein hohes Interesse an einer umfassenden Aufklärung der Vorfälle und sei in diesem Zusammenhang Zeugin. Festnahmen soll es bislang nicht gegeben haben.
Bei einer Großrazzia am heutigen Mittwoch hatten mehr als 200 Polizeibeamte, Steuerfahnder und Staatsanwälte über 30 Bürohäuser an allen großen Siemens-Standorten und Privatwohnungen von teilweise hochrangigen Mitarbeitern durchsucht, um Unterlagen sicherzustellen. Die Staatsanwaltschaft München wollte sich mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht detailliert äußern. Oberstaatsanwalt Anton Winkler sagte aber, "es besteht der Verdacht, dass einzelne Angestellte des Konzerns Gelder veruntreut haben". Die Gelder hatten die Mitarbeiter offenbar genutzt, um Bestechungsgelder an potenzielle Auftraggeber zu zahlen. Der Transfer soll teilweise auch über Auslandskonten, unter anderem in der Schweiz, abgewickelt worden sein. (pmz/c't)
Quelle: www.heise.de
|
| 16.11.2006, 09:30 |
|
 |
|
|
 Sponsored Link
|
| aktuelle Infos |
|
 |
Sabrina
Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 940
|
 Siemens-Affäre weitet sich aus: Haftbefehle gegen Ex-Manager
Zitat:
Siemens-Affäre weitet sich aus: Haftbefehle gegen Ex-Manager
Nach der Großrazzia bei Siemens hat die Staatsanwaltschaft einen früheren Siemens-Bereichsvorstand und vier weitere Verdächtige verhaftet. Es bestehe der Verdacht, dass Gelder in Höhe von rund 20 Millionen Euro veruntreut worden seien, teilte der Leitende Oberstaatsanwalt Christian Schmidt-Sommerfeld mit. "Ob und in welchem Umfang diese Gelder zu Schmiergeldzahlungen verwendet wurden, wird noch zu prüfen sein."
Am Mittwoch hatten im Zusammenhang mit den Untreuevorwürfen mehr als 270 Polizeibeamte, Staatsanwälte und Steuerfahnder in einer groß angelegten Razzia die Konzernzentrale in München und insgesamt rund 30 weitere Siemens-Standorte in Deutschland und Österreich durchsucht. Die Ermittlungen richteten sich gegen zehn teils aktive, teils ehemalige Siemens-Mitarbeiter sowie zwei weitere Personen aus deren Umfeld, berichtete Schmidt-Sommerfeld. "Drei der Beschuldigten haben bereits umfassende Angaben gemacht." Nach vorsichtiger Bewertung der bisherigen Ermittlungsergebnisse habe sich der Tatverdacht erhärtet.
Siemens wollte die neue Entwicklung unter Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht näher kommentieren. Der Konzern hat bereits angekündigt, die Staatsanwaltschaft bei ihren Ermittlungen mit allem Nachdruck unterstützen zu wollen. Zugleich betonte das Unternehmen, dass alle Mitarbeiter Verhaltensrichtlinien unterschreiben müssten, die unter anderem vorschreiben, sich an die Gesetze zu halten. Auch Schmidt-Sommerfeld erklärte: "Die Firma Siemens AG zeigte sich kooperativ."
Bei den Ermittlungen geht es um Unregelmäßigkeiten in der Siemens-Festnetzsparte Com, die derzeit aufgelöst wird. Die Sparte für Netzwerkausrüstungen wird mit dem gleichen Bereich des Handy-Weltmarktführers Nokia zusammengelegt.
Die Beschuldigten sollen das Geld über Tarnfirmen und so genannte Off-Shore-Gesellschaften im Ausland die rund 20 Millionen Euro beseite geschafft haben. Bei der Razzia wurden umfangreiche Unterlagen sichergestellt. Die Auswertung werde sicher noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Einzelheiten zu den Geldflüssen und beteiligten Firmen wollte die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen nicht nennen. Entscheidend für die Auswirkungen auf den Konzern dürfte nach Einschätzung in Branchenkreisen vor allem auch sein, ob sich die Verdächtigen mit dem Geld persönlich bereicherten oder ob damit Schmiergelder für Aufträge im Ausland gezahlt wurden. Als mögliche Länder werden dabei im Umfeld Griechenland und die Schweiz genannt.
Quelle: www.heise.de
|
| 17.11.2006, 12:00 |
|
 |
Sabrina
Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 940
|
 Siemens-Finanzaffäre: Fünf Verdächtige bleiben in Haft
Zitat:
Siemens-Finanzaffäre: Fünf Verdächtige bleiben in Haft
In der Siemens-Finanzaffäre bleiben ein Ex-Bereichsvorstand und vier andere Verdächtige in Haft. "Die Ermittlungen laufen auf hohen Touren", sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Christian Schmidt-Sommerfeld. Inzwischen seien alle Haftbefehle eröffnet. Mit weiteren Details sei frühestens in der kommenden Woche zu rechnen. Den fünf Verhafteten und sieben weiteren Verdächtigen wird die Veruntreuung von rund 20 Millionen Euro vorgeworfen. Möglicherweise wurde das Geld für die Zahlung von Schmiergeldern für Auslandsaufträge eingesetzt. Ein Siemens-Sprecher betonte erneut, der Konzern sei an der Aufklärung der Affäre interessiert und unterstütze die Ermittlungen. Zu Details wollte das Unternehmen unter Hinweis auf die laufenden Ermittlungen keine Stellung nehmen.
Am Mittwoch hatten im Zusammenhang mit den Untreuevorwürfen mehr als 270 Polizeibeamte, Staatsanwälte und Steuerfahnder in einer groß angelegten Razzia die Konzernzentrale in München und insgesamt rund 30 weitere Siemens-Standorte in Deutschland und Österreich durchsucht. Bei den Ermittlungen geht es um Unregelmäßigkeiten in der Siemens-Festnetzsparte Com, die derzeit aufgelöst wird. Die Beschuldigten sollen das Geld über Tarnfirmen und so genannte Off-Shore-Gesellschaften ins Ausland geschafft haben. Damit sollen dann möglicherweise Schmiergelder gezahlt worden sein, zum Beispiel um dem Konzern Aufträge beim Aufbau der Infrastruktur für die Olympischen Spiele in Athen zu sichern.
Quelle: www.heise.de
|
| 19.11.2006, 14:19 |
|
 |
Sabrina
Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 940
|
 Verdacht auf Siemens-Schmiergeld in dreistelliger ...
Zitat:
Verdacht auf Siemens-Schmiergeld in dreistelliger Millionenhöhe
Die Finanzaffäre beim Siemens-Konzern hat möglicherweise größere Ausmaße als bisher bekannt. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Focus vermuten die Münchner Ermittlungsbehörden, dass es weltweit um Bestechungsgelder in dreistelliger Millionenhöhe gehen könnte. So hätten Ermittler auf dem Konto eines Managers der Siemens-Landesgesellschaft in Griechenland 40 Millionen Euro gefunden. Kollegen in Österreich hätten zuvor bereits 60 Millionen Euro eingefroren.
Neben einem Verfahren in Italien hatte dem Bericht zufolge eine anonyme Anzeige im November 2005 bei der Staatsanwaltschaft München sowie eine Geldwäscheverdachtsanzeige der Dresdner Bank in der Schweiz zu den aktuellen Ermittlungen geführt. In Zusammenhang mit dem italienischen Verfahren sei die Siemens-Konzernzentrale in München bereits im Juli 2005 durchsucht worden.
Fünf Verdächtige, darunter ein früherer Siemens-Bereichsvorstand, sitzen in Untersuchungshaft, gegen sieben weitere wird ermittelt. Ihnen wird die Veruntreuung von rund 20 Millionen Euro vorgeworfen. Möglicherweise wurde das Geld für die Zahlung von Schmiergeldern für Auslandsaufträge eingesetzt. Siemens zog bereits erste Konsequenzen und kündigte am vergangenen Freitag an, die internen Kontrollsysteme auf Lücken zu überprüfen und die Stelle eines Ombudsmanns einzurichten.
Am vergangenen Mittwoch hatten im Zusammenhang mit den Untreuevorwürfen mehr als 270 Polizeibeamte, Staatsanwälte und Steuerfahnder in einer groß angelegten Razzia die Konzernzentrale in München und insgesamt rund 30 weitere Siemens-Standorte in Deutschland und Österreich durchsucht. Bei den Ermittlungen geht es um Unregelmäßigkeiten in der Siemens-Festnetzsparte Com, die derzeit aufgelöst wird. (dpa)
Quelle: www.heise.de
|
| 19.11.2006, 14:22 |
|
 |
Sabrina
Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 940
|
 Siemens schon lange über Affäre informiert
Zitat:
Siemens schon lange über Affäre informiert
In der Siemens-Finanzaffäre ist der Konzern bereits vor über einem Jahr über mögliche Unregelmäßigkeiten informiert worden. "Wir wissen seit dem vergangenen Jahr, dass es ein strafrechtliches Verfahren in der Schweiz gibt", sagte ein Siemens-Sprecher am Sonntag in München. Der Konzern habe daraufhin eine interne Untersuchung eingeleitet, die noch nicht abgeschlossen sei. Man habe keinen Anlass gesehen, Münchner Behörden einzuschalten, da es ja das ordentliche Verfahren in der Schweiz gegeben habe. Damit wurde ein Bericht des "Spiegel" grundsätzlich bestätigt.
Die Finanzaffäre war in der vergangenen Woche bekannt geworden. Am Mittwoch durchsuchten mehr als 270 Polizeibeamte, Staatsanwälte und Steuerfahnder in einer groß angelegten Razzia die Konzernzentrale in München und insgesamt rund 30 weitere Siemens-Standorte in Deutschland und Österreich. Bei den Ermittlungen geht es um Unregelmäßigkeiten in der Siemens-Festnetzsparte Com, die derzeit aufgelöst wird.
Inzwischen wurden fünf Verdächtige verhaftet, gegen sieben weitere wird ermittelt. Unter den Verdächtigen sind auch zwei hochrangige Siemens-Manager. Einer hat inzwischen einen anderen Arbeitgeber, der andere ist Geschäftsführer einer Siemens-Tochter. Sie und die anderen Personen im Visier der Staatsanwaltschaft werden laut bisherigen Angaben verdächtigt, etwa 20 Millionen Euro veruntreut und möglicherweise im Ausland als Schmiergeld eingesetzt zu haben.
Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" vermuten die Münchner Ermittlungsbehörden sogar, dass es weltweit um Bestechungsgelder in dreistelliger Millionenhöhe gehen könnte. So hätten Ermittler auf dem Konto eines Managers der Siemens-Landesgesellschaft in Griechenland 40 Millionen Euro gefunden. Kollegen in Österreich hätten zuvor bereits 60 Millionen Euro eingefroren. Zur Höhe der veruntreuten Gelder wollte sich Siemens am Sonntag nicht näher äußern. Hier müssten die Ermittlungen und die internen Untersuchungen abgewartet werden.
Siemens hatte am Freitag erste Konsequenzen gezogen und ankündigt, die internen Kontrollsysteme auf Lücken zu überprüfen und die Stelle eines Ombudsmanns einzurichten. Damit wurde eine externe Anlaufstelle geschaffen, an die sich Mitarbeiter auch anonym wenden können. Andere Unternehmen haben mit dieser Institution gute Erfahrungen gemacht. (dpa)
Quelle: www.heise.de
|
| 20.11.2006, 13:27 |
|
 |
Sabrina
Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 940
|
 Siemens-Affäre weitet sich aus
Zitat:
Siemens-Affäre weitet sich aus
Die Finanzaffäre bei Siemens nimmt größere Dimensionen an. Auch die Staatsanwaltschaft geht inzwischen davon aus, dass deutlich mehr als die bisher angenommen 20 Millionen Euro veruntreut und ins Ausland gebracht wurden. "Von einem dreistelligen Millionenbetrag gehen wir noch nicht aus", sagte Oberstaatsanwalt Anton Winkler am heutigen Montag in München. Es seien aber größere Summen auf ausländischen Konten eingefroren. In der Finanzaffäre sind die Ermittler nach eigenen Angaben bis in die Vorstandsetage bei Siemens vorgedrungen. Die Vorstandsbüros seien bei der Großrazzia vergangene Woche durchsucht worden. Allerdings gehörten Mitglieder des Zentralvorstands nicht zu den Beschuldigten.
Auch das Unternehmen selbst betonte, dass Vorstandschef Klaus Kleinfeld von der Staatsanwaltschaft nur als Zeuge gesehen werde. Er sei bisher auch nicht vernommen worden. Im Umfeld des Konzerns wurde zudem betont, die Ermittlungen konzentrierten sich auf einen Zeitraum um das Jahr 2002 herum, in dem Kleinfeld noch Siemens-Chef in den USA gewesen sei.
Die Finanzaffäre war in der vergangenen Woche bekannt geworden. Am Mittwoch durchsuchten mehr als 270 Polizeibeamte, Staatsanwälte und Steuerfahnder in einer groß angelegten Razzia die Konzernzentrale in München und insgesamt rund 30 weitere Siemens-Standorte in Deutschland und Österreich. Bei den Ermittlungen geht es um Unregelmäßigkeiten in der Siemens-Festnetzsparte Com, die derzeit aufgelöst wird. Das veruntreute Geld soll möglicherweise für Schmiergeldzahlungen im Ausland eingesetzt worden sein.
Im Zuge der Ermittlungen waren auch fünf Personen festgenommen worden, darunter auch ein ehemaliger Siemens-Bereichsvorstand, der derzeit Geschäftsführer einer Siemens-Tochter ist. Inzwischen ist ein Beschuldigter wieder auf freiem Fuß. Der Haftbefehl sei außer Vollzug gesetzt worden, sagte Oberstaatsanwalt Winkler. Im Rahmen der Vernehmung habe sich herausgestellt, dass sein Tatbeitrag dies zulasse. Laut Branchenkreisen soll es sich dabei aber nicht um den hochrangigen Manager halten. Die vier weiteren Beschuldigten befinden sich noch in Haft. Insgesamt geht die Staatsanwaltschaft derzeit von einem Dutzend Verdächtigen aus, darunter befindet sich auch ein weiterer ehemaliger Siemens-Bereichsvorstand, der heute für ein anderes Unternehmen arbeitet.
Quelle: www.heise.de
|
| 21.11.2006, 14:25 |
|
 |
Sabrina
Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 940
|
 Siemens-Affäre: 200 Millionen Euro Schaden durch ...
Zitat:
Siemens-Affäre: 200 Millionen Euro Schaden durch "Untreuehandlungen"
Die Affäre um schwarze Kassen bei Siemens ist mit einem mutmaßlichen Schaden von 200 Millionen Euro weitaus größer als bislang bekannt. Am Mittwoch wurden zwei weitere Mitarbeiter des Elektrokonzerns in Untersuchungshaft genommen. Insgesamt seien damit derzeit sechs Beschuldigte in U-Haft, teilte die Staatsanwaltschaft München I am Mittwoch mit. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen sie sich zu einer Bande zusammengeschlossen haben, um "Untreuehandlungen" zum Nachteil von Siemens durch die Bildung schwarzer Kassen im Ausland zu begehen. Der derzeit ermittelte Schaden belaufe sich auf rund 200 Millionen Euro. Konkrete Erkenntnisse über den Verbleib des Geldes gebe es nach wie vor nicht.
Bei den Ermittlungen geht es im Kern um die Frage, ob Mitarbeiter der Siemens-Sparte Com Geld unterschlagen und für Schmiergeldzahlungen – auch im Ausland – eingesetzt haben. Bei einer groß angelegten Razzia waren in der vergangenen Woche einem Zeitungsbericht zufolge auch die Büros von Siemens-Chef Klaus Kleinfeld sowie weiterer Vorstände durchsucht worden. Siemens hatte aber betont, Kleinfeld werde von der Staatsanwaltschaft nur als Zeuge gesehen. In der Affäre war zunächst von einem Schaden in Höhe von rund 20 Millionen Euro die Rede gewesen.
Bei den beiden neuen Inhaftierten handele es sich um Mitarbeiter aus den Abteilungen Interne Revision und Rechnungswesen aus der Festnetzsparte Com. Ein weiterer Beschuldigter, der in der vergangenen Woche in Haft genommen worden war, befinde sich mittlerweile gegen Auflagen wieder auf freiem Fuß, hieß es. Zudem habe sich ein in Österreich bereits in der vergangenen Woche festgenommener Verdächtiger mit der vereinfachten Auslieferung einverstanden erklärt; er sei am Mittwoch den deutschen Behörden überstellt worden. Zu weiteren Einzelheiten wollte sich der Leitende Oberstaatsanwalt Christian Schmidt-Sommerfeld am Mittwoch nicht äußern. Voraussichtlich frühestens Anfang Dezember könnten nähere Angaben gemacht werden.
Ein Siemens-Sprecher bestätigte lediglich, dass man von den weiteren Verhaftungen Kenntnis bekommen habe und wollte sich mit Blick auf das laufende Verfahren nicht äußern. "Siemens ist weiter an der Aufklärung interessiert und unterstützt die Staatsanwaltschaft", sagte er.
Die in der vergangenen Woche angelaufenen Durchsuchungsaktionen in der Konzernzentrale in München und an weiteren 30 Standorten in Deutschland und Österreich sind laut Staatsanwaltschaft mittlerweile beendet. Dabei seien 200 bis 300 Ordner laufende Geschäftsunterlagen sowie 36.000 Ordner mit Archivunterlagen und weitere umfangreiche Daten gesichert und beschlagnahmt worden. Sie müssten nun vom bayerischen Landeskriminalamt ausgewertet werden.
Unterdessen ist im Zuge der Affäre auch die Auftragsvergabe bei den Olympischen Spielen 2004 in Griechenland ins Zwielicht geraten. Die Staatsanwaltschaft in Athen ermittele wegen des Verdachts möglicher Unregelmäßigkeiten beim Auftrag für das Sicherheitssystem der Olympischen Sommerspiele, berichtete das Handelsblatt. Auch in Italien ist die Staatsanwaltschaft einem Bericht zufolge in der Siemens-Affäre aktiv. Dazu wollten sich am Mittwoch weder die Staatsanwaltschaft München noch Siemens selbst äußern.
Quelle: www.heise.de
|
| 23.11.2006, 08:28 |
|
 |
|
|
Aktuelles Datum und Uhrzeit: 05.09.2008, 11:55 | Alle Zeiten sind GMT
|
Seite 1 von 1
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
phpBB SEO URLs V2
|