In der Handy-Branche geht die Angst umher, dass es schon bald zu einer Marktbereinigung kommen wird und gerade die kleineren Hersteller nicht mehr mit den führenden Unternehmen mithalten können. Sony Ericsson braucht sich hier allerdings nicht zu fürchten, denn das Geschäft läuft sehr gut. Weltweit beschäftigt das Joint-Venture von Ericsson und Sony rund 7.000 Mitarbeiter und ist jetzt seit mehr als fünf Jahren als Marke präsent. Alleine im letzten Quartal 2006 verkaufte das Unternehmen 61 Prozent mehr Handys als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, was insgesamt einen Absatz von 26 Millionen Mobiltelefonen bedeutet.
Gerade die Multimedia-Handys mit Cyber-shot Digitalkamera oder Walkman-MP3-Player sind für den Erfolg des Unternehmens verantwortlich. Knapp 75 Millionen Geräte gingen insgesamt bei dem Hersteller über die Ladentheke, was ein Plus von 60 Prozent gegenüber 2005 ausmacht. Trotz des enormen Kostendrucks stiegt auch der Umsatz um fast 41 Prozent auf insgesamt elf Milliarden Euro. Damit hält Sony Ericsson einen Marktanteil von neun Prozent am Handy-Welthandel und plant hinter Nokia und Motorola im Jahr 2007 auf Rang drei der Hersteller von Mobiltelefonen vorzurücken.
Der Sony Ericsson-Stammsitz befindet sich in London, in Europa, China, Japan und den USA wird in eigenen Abteilungen geforscht und entwickelt, um den Kunden die bestmöglichen Geräte im Bereich Handys und Zubehör zu bieten.

