Nachdem die nordkoreanische Regierung vor rund vier Jahren das Telefonieren mit dem Handy gänzlich untersagt hatte, denkt man dort nun scheinbar darüber nach, dieses Verbot wieder aufzuheben. Nordkorea hatte Anfang des Jahres seine Zustimmung für den Betrieb eines landesweiten UMTS Netztes gegeben, das ägyptische Unternehmen Orascom bekam dabei den Zuschlag.
Die japanischen Medien vermuten, dass eine Aufhebung des Verbotes schon im Frühjahr dieses Jahres erfolgen könnte – zumindest in der Hauptstadt Pyongyang. Andere Regionen könnten dann folgen. Die Explosion eines Zuges im April 2004 wurde als Anschlag auf den kommunistischen Diktator Kim Jong-Il gewertet und ab diesem Zeitpunkt war es weder der Bevölkerung, noch Touristen erlaubt, ein Handy zu besitzen. Es kam sogar zu zahlreichen Hinrichtungen wegen Verstößen gegen dieses Verbot.

