Da Länder wie Kenia und Afghanistan keine funktionstüchtige Banken-Infrastruktur besitzen, wie sie hier in Europa selbstverständlich ist und die meisten Menschen in diesen Ländern aufgrund ihrer geringen Einkommen auch über kein Bankkonto verfügen, will Vodafone Abhilfe schaffen. Denn die Menschen, die eine Arbeit haben, möchten ihre Familien oft durch Überweisungen von kleinen Geldbeträgen unterstützen.
In Zusammenarbeit mit Safaricom brachte Vodafone deshalb vor einem Jahr M-Pesa als einfaches aber sicheres Geldtransfer-System in Kenia auf den Markt, denn auch von den Kleinunternehmern wird M-Pesa als sichere Bezahlmethode akzeptiert. Dies funktioniert indem die Handy-Shops des Netzbetreibers die Gelder dann auszahlen. Dieses System wird von rund 1,6 Millionen Kunden für rund 200 Millionen Transaktionen im Monat genutzt. Nun kündigt Vodafone ein ähnliches Bezahlsystem auch für Afghanistan an.
Unter dem Namen "M-Paisa" betreibt Vodafone das bankunabhängige Geldtransfer System nun dort mit seinem lokalen Partner Roshan. Damit das System auch von Analphabeten genutzt werden kann wird hier eine der wesentlichen Neuerungen die Ergänzung von sprachbasierten Diensten sein.

