Als erster „Big Player“ der Telekom-Branche wird Motorola – die Nummer zwei am Handymarkt hinter Nokia – energiesparende Ladegeräte für seine Mobiltelefone herausbringen und alle Geräte entsprechend adaptieren.
Diese werden den von der Energy Star-Allianz vorgeschlagenen Richtlinien Rechnung tragen und damit die Bedingungen der US-Behörden für Umwelt bzw. Energie entsprechen. Durch die Einsparung von Strom soll der Treibhauseffekt und die Luftverschmutzung deutlich reduziert werden, denn sie sind Nachteile, die bei der Energieerzeugung entstehen.
Auch konkrete Zahlen zum Thema Energy Star gibt es: Jährlich könnten 760.000 US-Haushalte vollständig mit Licht versorgt werden, wenn im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nur Handys mit Strom sparenden Ladegeräten verkauft werden. Auch mehr als eine Million Tonnen Treibhausgas könnte auf diese Art und Weise verhindert werden, was dem Ausstoß von über 200.000 PKWs entspricht.
Selbstverständlich bringt die neue Technik auch dem Anwender Vorteile, denn die geringere Leistungsaufnahme macht sich natürlich in den Stromkosten bemerkbar. Somit spart jeder, der ein solches Ladegerät verwendet, bares Geld. In welcher Größenordnung sich dieses Einsparungspotenzial bewegt, hat Motorola jedoch nicht bekannt gegeben. Außerdem ist nicht klar, ob es durch die „grüne Technik“ zu höheren Preisen bei den Endgeräten kommt. Der Hersteller will auf jeden Fall ein Vorreiter in diesem Bereich sein und sofort alle mobilen Geräte umrüsten.

