Auf der Cebit präsentiert Sony Ericsson die erste Multimedia Communication Suite für seine Handys. Es handelt sich dabei um eine Benutzeroberfläche, welche verschiedene Internetdienste wie Instant Messaging auf das Handy bringt. Die MCS soll in ausgewählte Neugeräte von Sony Ericsson integriert werden.
Über die Kontaktliste bekommen die Nutzer direkten Zugriff auf bereits installierte oder neue Dienste. Dabei wird zudem eine Online-Statusfunktion geboten, welche Avatare, Bilder und persönliche Texte umfasst. Neue Dienste sind zum Beispiel Chats und die Möglichkeit des Dateiversands. Diese werden mit bestehenden Diensten wie Videotelefonie, SMS und MMS verknüpft. Alle Kontakte und Dienste sind in der Online-Statusfunktion abrufbar. So sieht der Nutzer wer seiner Kontakte am besten wie zu erreichen ist.
Die MCS baut auf der IMS-Architektur auf, welche in Zusammenarbeit mit der Initiative Rich Communication Suite entwickelt wurde. Bei RCS handelt es sich um einen Zusammenschluss der wichtigsten Netzbetreiber, Infrastruktur- und Endgeräteanbieter. Diese haben es sich zum Ziel gesetzt die Entwicklung erweiterter Kommunikationsformen zu fördern. Mitglieder sind unter anderem: Orange, Telecom Italia, Telefónica, TeliaSonera, Nokia Siemens Networks, Nokia, Sony Ericsson und Samsung.

