Lange Zeit war es still um M-Payment, doch jetzt ist der mobile Bezahldienst wieder auf dem Vormarsch. Die Aussichten stehen gut, dass sich dieser Service in Deutschland auch außerhalb von Klingeltönen, Musik und Spielen etabliert. Dadurch könnte sich ein millionenschwerer Markt eröffnen. Das zumindest sagen Langzeit-Studien aus.
Anders als zum Beispiel in Österreich – wo sogar auf der Alm mit SMS bezahlt werden kann – entwickelt sich M-Payment, wegen verschiedener Hindernisse, in Deutschland eher schleppend. Es ist also noch fraglich ob sich dieser Dienst für nicht digitale Güter bei uns wirklich durchsetzen wird. Das ist die wesentliche Aussage einer Langzeit-Studie des eco-Verbandes und Vivai AG.
"Mobile Zahlungsverfahren sind grundsätzlich attraktiv und kommen bei den Leuten an. Das haben auch repräsentative Umfragen der Initiative MobilMedia des Bundeswirtschaftsministeriums sehr eindringlich gezeigt. Die Ursachen hierfür liegen eher auf der Anbieterseite als bei den Konsumenten. Somit stellt sich nicht die Frage, ob M-Payment kommt, sondern wann", berichtet Dr. Bettina Horster, Vorstand der Vivai AG und Leiterin des AK M-Commerce bei Eco.
Eine Initiative startet jedoch noch dieses Frühjahr unter der Marke „mpass“. Dieser Dienst soll das Einkaufen im Internet erleichtern. Dafür haben sich Vodafone und O2 zusammengeschlossen um einen mobilen Bezahldienst zu etablieren. Sollte T-Mobile auch nachziehen, könnte sich wirklich eine einheitliche mobile Bezahlplattform etablieren.

