Am 31. Dezember wurde vom Gemeinschaftsunternehmen Mobile 3.0, bestehend aus der MFD (Mobiles Fernsehen Deutschland) und der Neva Media, bei den Landesmedienanstalten ein überarbeiteter Vorschlag zur Programmbelegung für mobiles Fernsehen per DVB-H eingereicht. Das Unternehmen sollte im November bei der Belegung der 16 Sendekanäle nachbessern. Die Frist für Mobile 3.0 wurde von den Landesmedienanstalten bis Ende Dezember verlängert.
Laut dem Unternehmen liegen auch die geforderten Verträge mit den Programmanbietern nun vor. Mobile 3.0 hat in der letzten Woche Verträge mit den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF abgeschlossen; mit der Mediengruppe RTL Deutschland und mit ProSiebenSat.1 wurden Abkommen geschlossen. Erfolgreiche Gespräche sollen auch mit verschiedenen Radioprogrammanbietern geführt worden sein.
Damit sind nach Ansicht von Rudolf Gröger, Präsident der Mobile 3.0, alle Forderungen der Landesmedienanstalten erfüllt. Mobile 3.0 rechnet damit, Anfang 2008 von den Landesmedienanstalten die Zuweisung einer Sendelizenz fürs mobile Fernsehen über den Standard DVB-H zu bekommen. Das Unternehmen will danach zügig mit dem Ausbau eines Sendenetzes beginnen. Ursprünglichstrebte man an, Handy-TV per DVB-H zur Fußballeuropameisterschaft im Juni diesen Jahres anbieten zu können.

