Bei Wissenschaftlern ist das Forschungsfeld, neue Wege zu ermitteln, um Handys mit Strom zu versorgen, ziemlich beliebt. Forschern des California Institute of Technology und der University of California ist es nun nach einem Bericht der Zeitschrift "Nature" gelungen, Mikrokabel aus Silikon herzustellen, die Strom aus der Betriebswärme von Handys erzeugen. Die neuen Kabel sollen laut dem Bericht deutlich effizienter als bisherige Lösungen sein.
Teile eines Handys werden während des Betriebs oder durch Körperwärme wärmer als andere und durch den Temperaturausgleich zwischen warmen und kalten Bereichen entsteht Strom, den man für den Betrieb des Handy nutzen kann. Silikon war bisher aufgrund seiner zu hohen Wärmeleitung als ungeeignet angesehen worden, weil sich die Temperatur im Handy mit Silikonkabeln zu schnell ausgleicht. Nach Angaben der Forscher können die neuen Kabel jedoch mit den ungleich teureren Kabeln aus Bismut und Tellur mithalten und somit eine Massenproduktion wirtschaftlich machen.

