Sony Ericsson brachte mit dem K800i im zweiten Quartal 2006 erstmals ein Mobiltelefon mit Cybershot-Schriftzug und der dazugehörigen Bedienoberfläche auf den Markt, welches durch entsprechend ausgefeilte Kamerafunktionen bestechen soll. Die Cybershot-Einordnung K800i beschert dem Gerät die aus den Sony-Digitalkameras bekannte Bedienung, wodurch die Steuerung der Fotofunktionen deutlich vereinfacht werden soll.
Das K800i besitzt eine 3,2-Megapixel-Digitalkamera mit Autofokus, 16fachem Digitalzoom und einem Xenon-Blitz, um auch dunkle Fotoobjekte aufzuhellen, wobei der Rote-Augen-Effekt bei Bedarf unterdrückt wird. Die Kamera bietet zudem Foto- und Videostabilisatoren, was verwacklungsfreie Aufnahmen verspricht. Bis zu neun Serienbilder können mit der BestPic getauften Funktion in Folge aufgenommen werden, um in wichtigen Situationen keinen Moment zu verpassen. Die Kamera schießt zudem vier Bilder bevor und vier Fotos nachdem der Auslöser gedrückt wurde, so dass der Nutzer anschließend das beste Foto auswählen kann. Die Fotos lassen sich durch PictBridge-Unterstützung direkt per USB-Kabel vom Handy aus zu Papier bringen und die Geräte unterstützen Picture-Blogging, um Fotos direkt auf Weblogs von Googles Blogger-Dienst zu transferieren.
Auch das K800i verfügt quasi über zwei Betriebsmodi, wie bereits von anderen Kamera-Handys aus dem Hause Sony Ericsson bekannt. Die Kamerafunktionen erreicht man über die Geräterückseite, so dass man das Handy wie eine herkömmliche Digitalkamera halten kann, wenn man Fotos oder Videos aufnimmt, während die Vorderseite des Mobiltelefons die Handy-Funktionen abdeckt. Die Kameralinse wird durch eine Abdeckung vor Beschädigung oder Schmutz geschützt und über Kameratasten gelangt man an alle notwendigen Funktionen. Des weiteren steckt im K800i eine VGA-Kamera für Videokonferenzen und es unterstützt EDGE sowie UMTS.
Das Mobiltelefon verfügt über ein 2-Zoll-TFT-Display mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixel, auf denen bis zu 262.144 Farben erscheinen. Ein Speicher von 64 MByte steht für Fotos, Videos und Musikstücke bereit, dieser lässt sich per Memory Stick Micro (M2) ergänzen. Ein RDS-UKW-Radio sowie ein Musik-Player für die Formate MP3, AAC, AAC+ sowie eAAC+ samt MusicDJ-Software ist in dem 106 x 47 x 18 mm messende Mobiltelefon enthalten. Die drei GSM-Netze 900, 1.800 und 1.900 MHz, HSCSD sowie GPRS der Klasse 10 werden vom K800i unterstützt.
Bluetooth 2.0 und eine Infrarotschnittstelle sind ebenfalls vorhanden.
Mit NetFront bietet das Gerät einen HTML-Browser einschließlich RSS-Feed-Funktionen, der nun mit direktem Zugriff auf die Google-Suche versehen ist. Fotos und Videodaten sollen sich mit Hilfe der Applikationen PictureDJ und VideoDJ bearbeiten lassen. Ein E-Mail-Client für POP3 und IMAP4 einschließlich Push-Funktion, Unterstützung von SMS und MMS, Flash Lite, ein Instant-Messaging-Client und Sprachsteuerung gehören zu den weiteren Leistungsdaten. Das Mobiltelefon kann per USB-Verbindung am PC als Massenspeicher angesprochen werden, um so direkt auf die Handy-Daten zugreifen zu können. Das 115 Gramm wiegende K800i bietet im UMTS-Betrieb eine Gesprächsdauer von lediglich 2,5 Stunden, dagegen kann man im GSM-Modus bis zu 7 Stunden telefonieren. Bei rund 14 Tagen liegt die Bereitschaft im Stand-by-Betrieb.
- Hauptdisplay 262.144 Farben, 240x320 pixel
- Kamera 3,2 Megapixel mit Autofokus und Blitzlicht
- Videoaufnahme
- MP3-Player
- Bluetooth
- integrierte Freisprechfunktion
- Interner Speicher 64 MB
- wechselb. Speicherkarten Memory Stick PRO Duo™
- USB-Schnittstelle
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