Prepaid ist einer der Bereiche, die einen sehr wesentlichen Teil zu der Entwicklung rund um das Gebiet der Telekommunikation beigetragen hat. Mit dem Begriff Prepaid ist in aller Regel die Guthabenkarte gemeint. Mit dieser kann man verschiedene Dienstleistungen nutzen, die man über Guthabenkonten bereits vorher bezahlt hat.
Das Wort Prepaid-Karte leitet sich zum Einen aus dem Englischen ab, denn Prepaid bedeutet übersetzt soviel wie vorausbezahlt. Mit Karte meint man den Datenträger, auf dem das Guthaben verwaltet wird. Dieser besteht meist aus Pappe oder Kunststoff.
Im Bereich des Handys und des Mobilfunks findet der Begriff Prepaid folgende Nutzung: Dadurch, dass man die Leistungen bereits vorher bezahlt hat, hat man eine volle Kostenkontrolle. Man kann also nicht mehr telefonieren als man bezahlt hat, was besonders bei jüngeren Menschen den enormen Vorteil hat, dass man sich nicht in die Schuldenfalle begeben kann.
Es gibt verschieden große Prepaid- Karten. So kann man sich beispielsweise nur 15? aufladen, wenn man ein Wenig- Telefonierer ist. Es gibt aber auch Prepaid- Karten, bei denen man dann ein Guthaben im Wert von 100? hat.
Ist der jeweilige Betrag aufgebraucht, ist man mit dem
Handy zwar noch erreichbar, doch man kann selber keine Leistungen mehr nutzen, die Geld kosten. Das Verschicken von
SMS oder
MMS ist demzufolge genauso nicht möglich wie das Anrufen bei irgendjemandem. Selbsterklärend ist es, dass man auch nicht mehr ins Internet über das Handy gehen kann, weil auch dies Geld kostet.
Experten tippten zu Beginn der Episode, in der die Handy- Verträge immer mehr wurden, dass das Prepaid vor dem Aussterben stehe, doch bis heute hat sich dieser Bereich tapfer gehalten, weil es eben doch immer noch sehr viele Menschen gibt, die zwar erreichbar sein wollen, aber für die die monatliche Grundgebühr beim Vertragshandy nicht lohnend ist.