Im ursprünglichen Sinn kannte man es so, dass man, insofern man an einem
Handyvertrag interessiert war, in den Laden gegangen ist und man ein subventioniertes
Handy bekommen hat. Das bedeutet, dass man eine recht teure Hardware, also das Handy, für einen relativ günstigen Preis, in vielen Fällen auch zum Nulltarif, bekommen hat, man dafür im Gegenzug aber einen Zwei- jahres- Vertrag abgeschlossen hat, bei dem man jeden Monat eine vorher vereinbarte Summe an den Anbieter bezahlen musste- hierüber wurde das subventionierte Handy finanziert.
Heute ist es jedoch längst möglich, dass man auch einen Handyvertrag abschließen kann, ohne dass man ein neues Handy dazu nehmen muss. Dies ist besonders interessant für Menschen, die noch ein Handy haben, mit dem sie sehr zufrieden sind.
Auch für Vertrags- Verlängerer ist dies eine Option: Wenn das alte Handy noch funktionstüchtig ist und man kein neues Handy haben möchte, aber den Vertrag entweder verlängern oder aber wechseln, also in einen anderen Tarif, möchte, so kann man dies kundtun und man bekommt das Geld, was theoretisch normalerweise für ein neues Handy bezahlt werden müsste, ausgezahlt. Bei vielen Anbietern liegt diese Auszahlungssumme bei etwa 150€. Für den Anbieter spielt es im Grunde genommen überhaupt keine Rolle, denn entweder muss er eine neue Hardware aus dem Haus geben, was ja auch Geld kostet, oder aber er muss dem Kunden das Geld in bar auszahlen.
Zusammengefasst ist es also heute ohne Probleme möglich, einen Handyvertrag ohne Handy abzuschließen. Wer also nicht so viel Wert darauf legt, immer das neueste und aktuellste Handy zu haben, für den ist der Handyvertrag ohne Handy eine sehr gelungene Alternative, denn das Bargeld, was dafür ausgezahlt wird, dass man kein Handy nimmt, kann sicherlich jeder von uns gebrauchen.