Ein
Handyvertrag sollte an das
individuelle Telefonierverhalten angepasst sein, sonst bezahlt man unter Umständen für Dienste, die man nicht benötigt oder muss überhöhte Gebühren in Kauf nehmen. Zuerst sollte man verschiedene Kriterien in Betracht ziehen und Tarife vergleichen, bevor man sich entscheidet: Grundsätzlich gibt es bei den meisten Anbietern
Handytarife für Wenig-, Normal- oder Vieltelefonierer. Hier liegen die größten Unterschiede: Während viele Menschen einfach nur mobil erreichbar sein wollen und nur kurze Gespräche führen, müssen andere aus beruflichen Gründen mehr telefonieren. Durch eine hohe Anzahl von aktiv geführten Gesprächen lohnt sich in der Regel eine teurere Grundgebühr, die dann dafür günstiger Minutentarife bietet.
Auch die Nutzung von Zusatzdiensten wie
SMS, MMS oder Datenvolumen spielt bei der Auswahl von Handytarifen eine nicht zu unterschätzende Rolle: Diese können nämlich bei den verschiedenen Anbietern teilweise zu sehr unterschiedlichen Konditionen gebucht werden. Hier kann man enorm sparen und der Vergleich lohnt sich auf jeden Fall.
Wer regelmäßig Kurznachrichten versendet, greift also am besten zu einem
Pauschalangebot für monatlich inkludierte SMS. Interessante Pakete gibt es auch für
GPRS-Volumen, die das mobile Surfen preiswert machen.
Zusätzlich gibt es heute die Möglichkeit, beim
Handytarif zwischen
Grundgebühr, Paketpreis oder Vertrag mit Mindestumsatz zur wählen. In den meisten Fällen ist es übrigens relativ schwierig, den Tarif während der Mindestlaufzeit zu wechseln. In den ersten 18 oder 24 Monaten kann bei geändertem Nutzungsverhalten zwar in der Regel ein Upgrade z. B. mit einer teureren Grundgebühr gebucht werden. Eine Rückstufung (Downgrade) in ein anderes Tarifmodell kostet aber unter Umständen viel Geld.
Eine nicht zu unterschätzende Rolle beim Vergleich der Handytarife spielt das Mobiltelefon selbst: Bei Neuabschluss erhält der Kunde oft ein stark subventioniertes Modell zu einem sehr niedrigen Preis. Hier gilt die Faustregel: Je teurer der angebotene Tarif, desto günstiger ist das
Handy. Hier sollte man unbedingt im Vorhinein einkalkulieren, welches Telefon für die eigenen Bedürfnisse ideal ist und ob man neue Techniken wie
UMTS oder Videostreaming überhaupt nutzt.
In den meisten Shops der Netzbetreiber erhält man detaillierte Infos zu den eigenen Handytarifen, vergleichen sollte man aber am besten durch das Studium der Broschüren etlicher Mitbewerber, um die optimale Variante zu finden. Im Internet gibt es auch
Online-Berater für Handyverträge, die detailliert alle Vor- und Nachteile der einzelnen Provider auflisten. Dieser Dienst ist kostenlos und völlig unverbindlich. Man geht also nicht die Gefahr ein, von einem Verkäufer in einem Geschäft den Tarif aufgeschwatzt zu bekommen, für den am meisten Provision gezahlt wird.