Wenn man nicht viel Wert auf technische Neuheiten legt und mit seinem
Handy hauptsächlich telefonieren will, dann sind gebrauchte Handys eine gute und vor allem günstige Alternative zu einem neuen Mobiltelefon. Des weiteren gibt es für die älteren Modelle ein großes Angebot an preiswertem Zubehör.
In den Kleinanzeigen der Tageszeitung, im Fundbüro – natürlich auch bei eBay - und sogar im Fachhandel überall findet man massig gebrauchte Handys. Doch man sollte beim Kauf vorsichtig sein, denn die eventuell vorhandenen
versteckten Mängel sind nicht immer sofort erkennbar.
Kleine Kratzer und Schrammen sind bei einem gebrauchten Handy durchaus normal – ob das Gerät aber voll funktionstüchtig ist, kann man oft auf den ersten Blick nicht erkennen. Bewegliche Elemente wie Klappen oder Verriegelungen können schnell verschleißen, die austauschbaren Oberschalen können ausleiern und wackeln.
Aber am anfälligsten ist oft der Akku – man sollte darauf achten, dass der Deckel fest sitzt und dass die Verriegelung des Akkus fest einrastet. Des weiteren sollte das Herumprobieren auch nicht zu einer Entladung des Akkus führen.
Wenn ein Handy viel benutzt wurde, dann besteht oftmals die Gefahr, dass das Sende- und Empfangsteil in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Hier kann man mit einem vielleicht zur Verfügung stehenden Vergleichsgerät anhand eines Probetelefonats eventuelle Mängel aufdecken oder ausschließen.
Das Display und die Tasten sollten einwandfrei funktionieren, beim Display sollte man auf eventuelle Mängel der Beleuchtung und auf
Pixelfehler achten. Sollte das Handy schon auf den ersten Blick stark beschädigt aussehen und bei Bewegungen des Geräts Geräusche aus dem Inneren kommen, dann lässt man natürlich besser gleich die Finger davon. Des weiteren sollte die Bedienungsanleitung und das Ladekabel vorhanden sein.
Es besteht auch die Möglichkeit, dass man ein gebrauchtes Handy bei einem
Mobilfunk-Händler testen lässt – ein elektronischer Tester kann so innerhalb von zwei Minuten ein Protokoll über sämtliche technischen Mängel des Geräts erstellen.
Insbesondere sollt man darauf achten, dass es sich bei dem gebrauchten Handy nicht um
Hehlerware handelt – Hinweise dafür können sein, dass das Ladegerät oder die Bedienungsanleitung fehlen. Des weiteren sollte das Handy
keine SIM-Lock-Sperre haben, denn diese verhindert, dass man mit dem Handy eine andere Karte nutzen kann. Dies kann man ganz einfach mit einer funktionierenden SIM-Karte überprüfen. Sollte sich das gebrauchte Handy als Hehlerware erweisen, dann muss das Gerät an den ursprünglichen Besitzer zurück gegeben werden. Den Kaufpreis kann man sich vom Dieb erstatten lassen, sollte dieser noch auffindbar sein.